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Kirche

Sabine Ammann wird Präsidentin der Synode

Das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt wählte Sabine Ammann (Basel West) zur Präsidentin und Pfarrerin Christine Dietrich (Kleinbasel) neu in den Kirchenrat.

Am 4. September versammelten sich die Synodalen im Gemeindehaus St. Theodor zu ihrer ersten Sitzung der Amtsperiode 2019−23. Im Zentrum standen die Wahlen in diverse kirchliche Behörden und Gremien.

Bernhard Christ eröffnete als Alterspräsident die Synode mit Gedanken über das Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Anschliessend wandte sich das Kirchenparlament den Wahlen zu.

Die Synode wählte Sabine Ammann (Basel West) zur Präsidentin für die ersten beiden Jahre der 20. Legislaturperiode. Statthalter für denselben Zeitraum ist Beat Ochsner (Gundeldingen-Bruderholz). Das Sekretariat der Synode führen Sr. Anni Reinhard (Münster) und Peter Buess-Sigrist (Basel West). Neu hat die Synode Pfarrerin Christine Dietrich (Kleinbasel) in die kirchliche Exekutive gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Lena Albrecht (Basel West) an. Als Präsident des Kirchenrats bestätigte das Parlament für weitere vier Jahre Lukas Kundert (Münster).

Im Nachgang zur Wahl von Christine Dietrich erhob die «Basellandschaftliche Zeitung» in einem Beitrag Vorwürfe an deren Adresse. Dietrich sei eine dezidierte Islamgegnerin und habe in der Vergangenheit wiederholt Nähe zum rechtsnationalen Umfeld gezeigt. Auf Nachfrage sagte dazu Katrin Kusmierz, die Präsidentin der Wahlvorbereitungskommission: «Die Wahlvorbereitungskommission der Synode hat im Vorfeld mit Christine Dietrich mehrfach über die damaligen Vorkommnisse gesprochen und kam zum Schluss, dass sie der Vergangenheit angehören und nach der Untersuchung, die der Bernische Synodalrat dazu durchgeführt hatte, und vor ihrer Wahl zur Pfarrerin im Kleinbasel zu einem Abschluss kamen.»

Toni Schürmann, kirchenbote-online, 11. September 2019