Logo
Kirche, Religionen

Die Osterbotschaft mit allen Sinnen erleben!

18.02.2020
Besinnung und Einkehr: St. Gallen-St. Fiden richtet seit acht Jahren einen Ostergarten ein. Er ermöglicht es, die Osterbotschaft mit allen Sinnen zu erleben.

Bereits zum 8. Mal lädt der Sinnenpark Ostergarten in der Passionszeit zwischen 23. März und 13. April 2020 im Pfarreiheim St. Fiden zu Besinnung und Einkehr ein. Er vermittelt durch die verschiedenen vorösterlichen Stationen die Osterbotschaft von Kreuz bis hin zur Auferstehung und lässt daraus Hoffnung, Ermutigung und Zuversicht fürs eigene Leben schöpfen. Diverse Wegstationen (Einzug in Jerusalem - letztes Abendmahl - Garten Gethsemane – Gefangennahme - Weg zum Kreuz (Verleumdung Petrus) - Vorführung Pontius Pilatus – Kreuzigung - Grab Jesu – Auferstehung)  lassen alle – jünger und älter - atmosphärisch und anschaulich eintauchen in die Osterbotschaft.

Führungen
Um die einzelnen Stationen noch tiefer zu erfahren, werden auch Führungen ( reservation@ostergarten.ch) angeboten. Sie sind auf alle Altersgruppen abgestimmt und lassen alle Interessierten während knapp einer Stunde sinnig und sinnlich eintauchen ins Ostergeschehen!  Der Ostergarten ist täglich geöffnet an Werktagen (inkl. Samstag) von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11  bis 18 Uhr. 

Positive Rückmeldungen

Der Ostergarten liess über all die Jahren die Besucherinnen und Besucher nicht unberührt. Hier einige Reaktionen: «wurde berührt, getroffen und tief beglückt» - «ein wahres Meisterwerk» - «ein Ostererlebnis der besonderen Art» «die Zeit ist so schnell vergangen» - «geht ans Herz» - «mit viel Herzblut und Liebe und Sorgfalt gemacht» - «dä Ostergarte, dä mues mer eifach ärläbe!» - «s’isch mega toll, Dangge villmoll» - «ein ergreifendes Erlebnis» - «konnte in der vergangenen Stunde alle meine Sorgen in Gottes Hand legen» - «mega eindrücklich» - «paradiesisch zum Schluss» - «da man überall ausprobieren und mitfühlen durfte, fühlte ich mich richtig in die Zeit vor 2000 Jahren versetzt» -  «tut so gut in unserer lauten und oft hoffnungslosen Umgebung» -  «durch Gethsemane hinauf nach Golgotha – hinaus in den Garten: Ostern!»

Weitere Auskünfte:  www.ostergarten.ch;  071 224 06 70 oder pfarramt.st.fiden@kathsg.ch

 

Text und Bild: Marilene Hess  – Kirchenbote SG, 18. Februar 2020

 

 

 

 

 


Von Jürg Hartmann erfasst am 06.01 2020 09:42

Fragen an...

Fragen an Buddha, Fragen an Allah, Fragen an Gott, Fragen an Manitou, Fragen an Mohammed, Fragen an das Göttliche im Menschen: Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Kommentar erstellen