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Volles Haus zum Jubiläum der Birsecker Mutterkirche

01.01.2016
Zum hundertsten Geburtstag der reformierten Kirche feierten die Arlesheimer einen ökumenischen Festgottesdienst.

Ein Kunstführer, ein Konzert und ein Basar mit einem vielfältigen Programm beging die reformierte Kirchgemeinde Arlesheim am ersten Novemberwochenende den hundertsten Geburtstag ihrer Kirche. Den Höhepunkt bildete jedoch der ökumenische Festgottesdienst mit Abendmahl am Reformationssonntag.
In einer voll besetzten Kirche konnte Martin Plattner, Präsident der Kirchenpflege, die Gemeinde und Gäste begrüssen. Aus der reformierten Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen wirkte Pfarrer Adrian Diethelm am Gottesdienst mit, für Dornach-Gempen-Hochwald Pfarrerin Noemi Breda.
Heute haben diese Nachbargemeinden eigene Kirchen. Vor hundert Jahren jedoch kamen die Reformierten aus dem ganzen Birseck zum Gottesdienst nach Arlesheim in die Mutterkirche.
Von der römisch-katholischen Schwestergemeinde in Arlesheim beteiligten sich Pfarrer Daniel Fischler und Diakon Werner Bachmann an der Jubiläumsfeier. Damit zeigte Arlesheim «seine konfessionelle und ökumenische Verbundenheit über die eigenen Kirchgemeindegrenzen hinweg».
Unter den Gästen weilten neben Regierungsrat Adrian Ballmer Kirchenratspräsident Martin Stingelin, die Kirchenräte Vreny Rhinow und Paul Rohrbach sowie Claude Hodel, Präsident der Synode.
Die Predigt hielt Pfarrer Peter Spinnler. Die Kinder der Sonntagsschule schmückten die Kirche mit Blumen. Der Kammerchor der reformierten Kirchgemeinde Arlesheim unter der Leitung von David Wohnlich und die Basler Turmbläser sorgten zusammen mit den Organisten Thilo Muster, Moritz Fiechter und Erich Thommen für den festlichen musikalischen Rahmen.

Karin Müller


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