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Ein Ort zum Gedanken «pflanzen»

01.01.2016
Dieses Jahr treten die Kirchen an der Muba mit einem neuen Stand auf. Die Innenarchitektin Priska Olivetti inszenierte unter dem Titel «Eden hier darf ich sein» einen speziellen Raum, der mitten im Rummel zu einem spirituellen Erlebnis einlädt.

Seit drei Jahren sind die Kirchen beider Basel mit einem ökumenischen Stand an der Muba präsent. Das Projekt war so erfolgreich, dass es jetzt mit einem neuen Auftritt weitergeführt wird. Der ehemalige «Kirchgarten» weicht einem «Eden», einem geschützten Raum, den die Designerin Priska Olivetti im Auftrag der Kirchen speziell für den Auftritt an der Muba geschaffen hat. «Er lädt die Menschen ein, einen sinnlichen Moment darin zu erleben», sagt die Künstlerin dazu.
Die Kirchen möchten mit dem Angebot «Eden hier darf ich sein» den Besucherinnen und Besuchern an der Muba ein spirituelles Erlebnis ermöglichen, erklärt Projektleiter Thierry Moosbrugger. Priska Olivetti beschreibt, wie sie sich das vorstellt: «Einladende Worte geleiten dich durch das nachtblaue Innere. Im Spiegelbild liegen Gedanken und Ideen verborgen magst du sie dir notieren?» Wer sich inspirieren lässt, kann seine Gedanken als kleine Schriftrolle wie Samen in eine dafür vorbereitete Wand «pflanzen». «In Gottes Hand werden sie zu Pflanzen, welche nach aussen zu den Menschen wachsen», so Priska Olivetti.

Information und Engagement
Am diesjährigen Muba-Stand gibt es aber nicht nur Neues zu entdecken. Was sich bewährt hat, bieten die Kirchen weiterhin an. Im Vordergrund steht die persönliche Begegnung mit den Besucherinnen und Besuchern der Messe. Die Pfarrerinnen und Pfarrer, Seelsorgenden und kirchlichen Mitarbeitenden stehen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Sie möchten ein offenes Ohr für die Anliegen der Leute haben. Das Bedürfnis, mit «Profis» über «Gott, die Welt und Kirche» zu diskutieren, sei gross. Das habe die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, sagt Thierry Moosbrugger.

Mit zehn verschiedenen Tagespartnern
Daneben wollen die Kirchen zeigen, wie vielfältig sie sind und was sie alles leisten. So werden auch dieses Jahr wieder verschiedene Tagespartner ihre Arbeit vorstellen: Das Pfarramt für Industrie und Wirtschaft, das Sonntags-Zimmer, die Fachstelle für Gender und Bildung, das Projekt «Wegbegleitung», die Offene Kirche Elisabethen, die kirchlichen Jugendfachstellen, die Christlich-Jüdischen Projekte, das Heks, die Diakonissen und die Bibelgesellschaft.
Wie immer unterstützen die Kirchen ein gemeinnütziges Projekt mit einer Spende. Und natürlich darf auch ein kleines Geschenk für die Besucherinnen und Besucher nicht fehlen.


Die Kirchen an der Muba:
6.15. Februar, Halle 2.2, Stand E172,
Montag bis Freitag, 11 bis 20 Uhr,
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr


Zum Bild: Keimen an überraschenden Orten: Wie der Hauswurz auf steinigem Untergrund gedeiht, wachsen bei den Kirchen an der Muba Gedanken aus einer Wand. | zvg

Karin Müller


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