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Emotionaler Abschied von Pfarrerin Christina Brüll

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30.08.2022
Ein letztes Mal läuteten am vergangenen Sonntag die Kirchenglocken der reformierten Kirche Mollis einen Gottesdienst mit Pfarrerin Christina Brüll ein. Nach 16 Jahren im Amt als Gemeindepfarrerin stellt sie sich zusammen mit ihrem Ehemann Johannes neuen Herausforderungen in Langendorf/Kanton Solothurn.

Von Dagmar Doll

Vor gut gef├╝llten Kirchenb├Ąnken schlug Christina Br├╝ll in ihrer Predigt einen Bogen zu ihrer Anfangszeit vor 16 Jahren. Damals, im August 2006 war es der Prophet Jeremia, der im ersten Gottesdienst Grundlage f├╝r ihre Predigt war. So sollte es wieder sein. Gott habe eine Aufgabe f├╝r jeden seiner Menschen. Das sei eine Herausforderung, die man sich zu eigen machen m├╝sse, so die beliebte Pfarrerin in ihrer Predigt. Ein Ja zu einer Aufgabe sei der erste Schritt, auch wenn nicht immer alles im Vorhinein absehbar sei. Mit ihren Worten schlug sie auch einen Bogen zum Motto des ├Âkumenischen Kirchentages vom vergangenen Juni. Das Motto ÔÇ×Salz der Erde und Licht der WeltÔÇť aus der Bergpredigt gelte f├╝r jede und jeden. Das erzeugte eine motivierende Stimmung, dass es mit Gott weitergeht, voller Zuversicht. Der Gottesdienst wurde beeindruckend vom Singkreis Mollis unterst├╝tzt, der lauter Wunschlieder der scheidenden Pfarrerin zum Besten gab. In den anschliessenden Grussworten wurde das Wirken von Christina Br├╝ll und ihres Ehemannes Johannes Beck gew├╝rdigt, der viele Jahre in der Kirchgemeinde Mollis als Vizesigrist geamtet hat. Ausger├╝stet mit zahlreichen guten Segensw├╝nschen und manch n├╝tzlichem Geschenk, wie Glarner Regenschirme, Geduldsf├Ąden, einem Gesangbuch oder einem Glarner Badetuch, ging man anschliessend zum reichhaltigen Ap├ęro ├╝ber, bei dem noch das ÔÇ×Time to say good byeÔÇť, gespielt von Organistin Susanne Brenner, in den Ohren klang.┬á

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