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Kirche

Mehr physische und digitale Vernetzung

25.05.2021
Im Rahmen der Umsetzungsstrategie der Kirchenentwicklung Schaffhausen haben sich Jugendarbeiterinnen ausgetauscht und wollen zukünftig intensiver zusammenarbeiten.

«Die Schaffhauser Kirche soll auch in Zukunft ein wichtiger Teil der Gesellschaft bleiben»: So lautet die Vision der Kirchenentwicklung Schaffhausen. Das Konzept dazu beinhaltet mehrere Instrumente. Eines davon sind Round Tables mit verschiedenen Gruppen, die dazu dienen, Anliegen und Ideen von der Basis zu erfassen und Synergien zu erschliessen.

Ende März fand der erste Round Table zum Thema «Kinder- und Jugendarbeit » statt. Mit dabei waren Vertretende der kirchlichen Kinderund Jugendarbeit, der Verbandsjugendarbeit, der Fachstelle Kind und- Jugend sowie die Verantwortlichen des Bereichs Jugend des Kantons. «Die Stimmungskurve war sehr spannend », erzählt Thom Nohl von der Fachstelle Kirchenentwicklung: «Am Anfang herrschte eine gewisse Zurückhaltung. Aber mit fortlaufender Diskussion wurde die Stimmung heiter und der Zusammenhalt spürbar.»

Gemeinsame digitale Plattform in der Pipeline
Vor allem der bilaterale Austausch im zweiten Teil sei rege genutzt worden. «Die Fachleute wünschen sich unter anderem eine bessere Koordination der Anlässen, damit sich die Angebote nicht konkurrenzieren. Auch eine gemeinsame digitale Plattform, um über Material, Ideen und personelle Ressourcen auszutauschen, etwa über Spezialkompetenzen wie Ausbildungen im Klettern oder Rettungsschwimmen. » Die Kirchenentwicklung will diese Plattform nun in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle Kind und Jugend realisieren.

Eine Vision ist, in einem weiteren Schritt ein gemeinsames Jugendprojekt oder einen Arbeitseinsatz für Jugendliche im ganzen Kanton zu lancieren. Synergien werden bereits heute genutzt: «In einzelnen Regionen geht der Zusammenschluss verschiedener Jugendarbeiten bereits soweit, dass sie ein gemeinsames Leitbild haben und unter einem eigenen Namen auftreten », so Nohl.

Der Austausch habe die bunte Vielfalt und das grosse Engagement der Jugendarbeitenden im Kanton aufgezeigt. «Eine kantonale Vernetzung ist für die zukünftige Entwicklung der Jugendarbeit wichtig und erwünscht. Dabei ist eine Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinaus anzustreben », zieht Thom Nohl das Fazit über den ersten Round Table.


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