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Friedensdenkschrift der EKD

Kommunikationsexperte: Wort der Kirche zum Frieden verpufft

von epd/nin
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30.01.2026
«Gegen Null» seien die Chancen der Evangelischen Kirche in Deutschland, dass ihre neue Friedensdenkschrift bei einem breiten Publikum ankommt, sagt der Kommunikationswissenschaftler Vowe. Diese sei ein «Monolog», ein wirklicher Austausch sei unerwünscht.

Die neue Friedendenkschrift der evangelischen Kirche erreicht nach Einschätzung des Düsseldorfer Kommunikationswissenschaftlers Gerhard Vowe die breite Öffentlichkeit nicht. Das Dokument sei ein schwer verständlicher «Monolog der Kirche» und verpuffe ungehört, sagte Vowe am Freitag in Landau bei einer Tagung der Evangelischen Akademie der Pfalz. Die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) will Impulse für eine christliche Friedensethik in einer sich verändernden Weltlage bieten.

Die Wortlastigkeit der rund 150-seitigen Denkschrift ohne visuelle Elemente wie Fotos oder Grafiken «treibt die Vermittlungschancen in einer multimedialen Welt gegen Null», sagte Vowe. Fraglich sei es, ob der «autoritative Impuls» der Kirche wirklich einen Dialog mit den Menschen anstossen wolle. Wünschenswert wäre es, das Dokument auf verschiedene Empfängerinnen und Empfänger besser auszurichten, etwa durch Leichte Sprache. Grundsätzlich müsse die Kirche eine bessere Kommunikationskultur pflegen.

 

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