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Texte, Töne, Tänze

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01.01.2016
Wettbewerb/Reformierte und Katholiken wollen gemeinsam neue Töne in die Kirche bringen. Gesucht werden mutige Beiträge von Komponistinnen, Performern, Lyrikerinnen und Autoren. Erlaubt ist alles.

In Zürich spannen die reformierte und die katholische Kirche sowie die Hochschule der Künste zusammen. «Klang und Gloria» heisst ihr Kirchenmusik-Wettbewerb. Dieser gibt viel Raum für Ideen: improvisierte Stücke sind genauso gefragt wie Kompositionen im klassischen Stil. Rap oder Popsongs, Tanzperformances oder die freie Kombination von Wort und Musik, alles ist möglich. «Wir wollen die Kirchenmusik wieder ins Gespräch bringen», sagt Kerstin Lenz, Informationsbeauftrage der katholischen Kirche im Kanton Zürich. «Im Rahmen der Gottesdienste ist musikalisch viel möglich, das ist den meisten gar nicht bewusst. Dazu kommt, dass in den nächsten Jahren viele Organisten pensioniert werden. Attraktive Stellen warten also auf engagierte Kirchenmusikerinnen.»

«Die Musiker können sich austoben»
Die Wettbewerbsjury hofft auf eigenwillige, mutige Beiträge, die Kunstformen verbinden und sämtliche Möglichkeiten ausloten. Als Ausgangslage sind Lieder aus dem Kirchengesangsbuch, Bibeltexte und Gedichte vorgegeben. Angesprochen sind angehende Berufsmusikerinnen und Performer, langjährige Profis und engagierte Laien. «Die Musiker können sich austoben», sagt Lenz. «Wir sind sehr offen und freuen uns schon jetzt auf ein überraschendes Preisträgerkonzert, das übrigens im Vortragssaal der neuen Hochschule der Künste auf dem Areal der ehemaligen Toni-Molkerei in Zürich stattfindet.»

TEXTEN über das, was Dich bewegt
Die «offene kirche» in Bern öffnet diesmal Tür und Tor für Schreibende aller Art: Junge und Alte, Laien und Schreibprofis sind eingeladen mitzumachen. Gesucht werden kurze Prosatexte und Lyrik zum Thema «hereingebeten». Angehende Polygrafinnen und Polygrafen der Schule für Gestaltung Bern und Biel haben als Abschlussarbeit ihrer Berufslehre für die «offene kirche» Plakate gestaltet. Davon sollen sich nun die Schreibenden inspirieren lassen und Texte kreieren, die knapp oder auch etwas länger über das erzählen, was sie bewegt.

«Alle können mitdenken und mitschreiben»
«Wir möchten, dass möglichst viele mitmachen», sagt Projektleiter Andreas Nufer, Pfarrer an der Heiliggeistkirche in Bern. «Als offene Kirche wollen wir erfahren, was die Menschen denken. Für uns sind alle Beiträge interessant, nicht nur die, die schlussendlich ausgezeichnet werden.» Eine illustre Jury wird ab Mitte Februar aus den eingereichten Texten eine Auswahl treffen und diese an der «Nomination Night» im Rahmen der Museumsnacht am 18. März 2016 in der Heiliggeistkirche vorstellen. Am grossen Finalevent TEXTEN am 29. April werden schlussendlich die Gewinnerinnen und Gewinner gefeiert.


Dieser Artikel stammt aus der Online-Kooperation von «reformiert.», «Interkantonaler Kirchenbote» und «ref.ch».


Zwei Wettbewerbe ein Ziel: die Kirche zum Klingen bringen
«hereingebeten»
Beiträge zum Schreibwettbewerb TEXTEN können bis zum 15. Februar 2016 eingereicht werden. Informationen finden Sie unter www.offene-kirche.ch
Ansprechpartner ist Andreas Nufer, Pfarrer an der Heiliggeistkirche in Bern
«Klang und Gloria»
Die Wettbewerbsbeiträge zur Kirchenmusik werden erwartet bis 31. März 2016. Informationen und Anmeldeformular unter www.klangundgloria.ch
Fragen richten Sie an Kerstin Lenz, Informationsbeauftrage der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Das Preisträgerkonzert findet am 28. Mai 2016 im Vortragssaal der Zürcher Hochschule der Künste in Zürich statt.


Zum Bild: Raus aus den ausgetretenen Pfaden: Die Kirche sucht neue Töne und Texte.

Katharina Kilchenmann / reformiert.info / 10. Dezember 2015

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