«Alles Menschliche ist endlich, ausser der Sehnsucht.» Für den Dichter und Theologen Ernesto Cardenal bedeutet Befreiung, Revolution und Sterben Eingehen in Gott. Nach wie vor gibt sich der 86-Jährige kämpferisch und fordert eine Kirche der Armen.
Max und die schwierige Suche nach dem eigenen Weg Was soll ich bloss werden? Vor dieser Entscheidung steht im Moment der 20-jährige Max Scheitlin. Wenn auf die berechenbare Kindheit das komplizierte Erwachsenenalter mit all seinen Fragen und Problemen folgt, ist das eine schwierige Phase erst recht wenn man behindert ist.
Plädoyer für das Anderssein In seinem Dokumentarfilm «Ursula Leben in Anderswo» trifft Regisseur Rolf Lyssy nach 46 Jahren nochmals die taubblinde Ursula. Das berührende Portrait zeigt die Schicksalsgemeinschaft zweier Frauen und wie Zuneigung und Liebe Leben ermöglicht.
Auftrag der Religionen Für Edgar Kellenberger steht fest, dass «Religionen behinderten Menschen einen gewissen Schutz» verliehen haben. Der Baselbieter Pfarrer hat akribisch Texte und Quellen aus der Bibel, dem Talmud und dem Koran untersucht. Die Ergebnisse veröffentlichte er im Buch «Der Schutz der Einfältigen».
«Remember me»: Bibel-App verbreitet sich weltweit Der Zürcher Pfarrer Peter Schafflützel hat eine begehrte App zum Memorieren von Bibelversen entwickelt. Nächstens wird die Gratis-Applikation «Remember Me» vom 300'000. User heruntergeladen. Die Android-Software wurde bereits ins Koreanische übersetzt.
Roma: Verlierer der Wende Seit der Wende gibt es nicht nur Gewinner: Vor allem Roma gehören zu den Verlierern der neuen Wirtschaft. Der HEKS-Osteuropa-Tag zeigte, wie schwierig und verfahren die Situation ist. Aufkommender Rassismus und Diskriminierung heizen die Situation zusätzlich an.
«Habe Gott gefragt» «Ein Asylzentrum? Nicht bei uns!», tönt es, wenn eine Unterkunft gesucht wird. Im Schaffhauser Dorf Buch klappt das Leben nebeneinander.