«Ich bereue nichts» Seit zwei Monaten beherbergt Pfarrer Jürgen Dittrich den 22-jährigen Simon* aus Eritrea in seinem Pfarrhaus in Neuhausen. Das Leben unter einem Dach gestaltet sich gut.
«Die Bedeutung der Feier erschöpft sich nicht im Akt der Segnung» Simona Rauch wird bei der Eröffnung des Gotthardtunnels am 1. Juni die Reformierten vertreten. Die Pfarrerin aus dem Bergell sieht ihre Identität als Reformierte, Frau und Italienischsprechende nicht im Gegensatz zu anderen, sondern im Dialog mit ihnen.
Reformierte in der Sonnenstube Die reformierte Kirche des Kantons Tessin ist eine der jüngsten und kleinsten Kirchen in der Schweiz. Die Reformierten bilden im katholischen Kanton eine Minderheit. Noch immer spürt man in den Gemeinden das Selbstbewusstsein der Pionierzeit.
Mentalität des Südens und Ordnung des Nordens Regula Stern-Griesser kennt beides: Das Tessin und die Deutschschweiz. Die Zürcherin lebt seit Jahrzehnten im südlichsten Kanton und weiss, dass Integration nicht immer leicht fällt.
«… dann wird die Kirche überflüssig» Für die Herausforderungen der Zukunft muss die Kirche Antworten anbieten, mehr Profil zeigen. Sonst wird sie überflüssig, meint Andreas M. Walker von swissfuture.
«Das Kirchenasyl hat sich als christlich-humanitäre Tradition etabliert» Flüchtlinge suchen Zuflucht in Kirchen. Das sorgt bei uns für Schlagzeilen. Im Gegensatz zur Schweiz arbeiten in Deutschland Kirchen und Behörden zusammen. Der Theologe Wolf-Dieter Just stellte in Basel die deutsche Kirchenasyl-Praxis vor.
Annäherung an die Wahrheit Engagiert diskutierten die Chefredaktoren der drei Basler Lokalblätter und verpackten «Wahrheit» und «Lüge» in die Begriffe «Verantwortung» und «Haltung» und: «Wahrheit im Journalismus ist immer subjektiv».
Bei Kaffee und Kuchen übers Sterben reden Im Palliativ-Café in der Zwinglikirche sind Fachleute aus dem Gebiet der Palliativ Care vor Ort, um bei Kaffee und Kuchen mit Interessierten und Betroffenen über die Gestaltung des Lebensendes zu sprechen.