2019 – Jahr der Reformierten 2019 stehen zwei Jubiläen an: 500 Jahre Zürcher Reformation und hundert Jahre Karl Barths Kommentar zum «Römerbrief». Zwei Gründe zum Feiern.
Megatrends und Reaktionen der Kirche Vier Monate lang befasste sich Pfarrer Réne Hausheer während seines Studienurlaubs mit der «Zukunft der Kirche». Trotz vielen Schwierigkeiten sieht er Chancen. Wenn alle ihre Hausaufgaben machen.
Als ein Landpfarrer die Welt auf den Kopf stellte 1919 erschien Karl Barths Kommentar zum «Römerbrief» und stellte die theologische Welt auf den Kopf. Er erkennt, dass den Zirkel der religiösen Projektionen nur Gott selbst durchbrechen kann und bringt ihn dadurch den Menschen näher.
«Unsere Politik beeinflusst das Leben in anderen Ländern» Jochen Kirsch wird neuer Direktor von Mission 21. Der Theologe über die Schwierigkeiten von NGOs und die Vorurteile über die Mission.
Debatte über Gottesdienste Die Appenzeller Reformierten wollen ihre Gottesdienste in der Verfassung neu regeln. Dies sorgt zum Teil für hitzige Diskussionen.
Starkes ökumenisches Zeichen Mit einem ökumenischen Festgottesdienst feierten am 20. Januar beide Landeskirchen das Reformationsjubiläum gemeinsam. Im Zentrum stand dabei die Bibelübersetzung.
West- und Osteuropa solidarisch mit nahöstlichen Christen Gäste aus Beirut und Aleppo referierten beim traditionellen Osteuropatag von Heks, der nun eben nicht mehr ein Osteuropatag ist, sondern die Tagung für kirchliche Zusammenarbeit. Und beim Brückenschlag nach Syrien und Libanon engagieren sich auch reformierte Ungarn.
Neustart der reformierten Kirche Die reformierte Kirche hat eine neue Verfassung und einen neuen Namen: Aus dem Dachverband der reformierten Kantonalkirchen wird eine nationale Institution, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS. Man will sich damit klarer in der Gesellschaft positionieren.