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16'000 Franken für schwerstkranke Kinder und die Arbeit von Lysistrada

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01.01.2016
Die letztjährige Bettagskollekte der Reformierten Kirche Kanton Solothurn erbrachte einen Betrag von 16'000 Franken. Je zur Hälfte gehen diese Gelder an den Verein Lysistrada und die Stiftung Pro pallium.

Diesmal habe man zwei inländische Institutionen berücksichtigt, erklärt Verena Enzler. Die Synodalratspräsidentin ist überzeugt, dass die beiden Werke wichtige Aufgaben in der Gesellschaft übernehmen, ohne dass es die breite Bevölkerung besonders wahrnimmt. Bei der Übergabe des Schecks zeigten sich Cornelia Mackuth-Wicki, Geschäftsleiterin Pro pallium, und Andrea Baldinger, Vorstand Verein Lysistrada, über das späte Weihnachtsgeschenk erfreut.

Begleitet Kinder auf dem letzten Weg
Pro pallium ist eine Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene. Sie unterstützt schwerstkranke Kinder und deren Familien. Meist wünschen sich die Betroffenen, dass sie in der schwierigen Zeit zu Hause in vertrauter Umgebung leben können. Für die Familien bedeutet die Rund-um-die-Uhr-Betreuung Stress. Oftmals kommen zu der Trauer und dem Abschiednehmen noch organisatorische Probleme hinzu. Die Eltern müssen in kurzer Zeit schmerzliche Entscheide treffen. Pro pallium steht mit geschulten Freiwilligen den Familien zur Seite und versucht, sie zu entlasten.
Prävention und rechtliche Beratung
Das Einsatzfeld von Lsysistrada ist der Strassenstrich und die Etablissements. Die Mitarbeiterinnen betreuen die Sexarbeitenden, sprechen mit ihnen in der jeweiligen Muttersprache über ihre Arbeit, ihr Leben und ihre Schwierigkeiten. Zudem beraten sie die Frauen in rechtlichen und sozialen Belangen und klären sie im Hinblick auf Prävention, Schutz und Krankheiten auf.
Viele der Frauen, die ihren Körper verkaufen, stammen aus Osteuropa, Afrika oder Asien. Die Armut treibt sie in die Schweiz, wo sie isoliert leben und arbeiten. Meist kennen sie ihre Rechte nicht. Die wenigsten von ihnen können Deutsch.


Zum Bild: Scheckübergabe: Verena Enzler, Andrea Baldinger, Markus Leuenberger und Cornelia Mackuth-Wicki (v.l.n.r).|tz

tz

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