Katholische Frauen lancieren weltweiten Solidaritätsfonds
Gemäss einer Medienmitteilung des Catholic Women's Council CWC lanciert die Bewegung den Magdalena Cent, einen neuen weltweiten Fonds, der Frauen in der katholischen Kirche finanziell stärken soll. Der in der Schweiz anerkannte und steuerbefreite Trägerverein, domiziliert beim Katholischen Frauenbund Schweiz in Luzern, verwaltet den Fonds und setzt ihn für die Ziele der Bewegung ein.
Einmal jährlich sollen Pfarreien, Orden und Organisationen weltweit eine Kollekte aufnehmen, empfohlen wird der Gedenktag der Maria Magdalena am 22. Juli. Der Fonds trägt den Namen der Apostelin der Apostel: Maria von Magdala, deren Name «Turm» bedeutet, steht in der urchristlichen Überlieferung als Leuchtturm für Frauen, die lehrten, heiligten und leiteten.
Anders als der päpstliche Peterspfennig, der einmal jährlich in katholischen Kirchen weltweit gesammelt wird und grösstenteils in den Haushalt des Heiligen Stuhls fliesst, kommt der Magdalena Cent direkt Projekten zugute, die sich für gleiche Würde und gleiche Rechte von Frauen in der Kirche einsetzen. Das CWC verbindet seit 2020 Frauen, Gruppierungen und Institutionen aus allen Kontinenten und macht ihre Anliegen in der römisch-katholischen Kirche sichtbar.
Katholische Frauen lancieren weltweiten Solidaritätsfonds