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Leserbriefe

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01.01.2016
Ihre Zuschriften im Dezember.

Reformdebatte. Der Basler Kirchenratspräsident Lukas Kundert fordert in seinem neuen Buch Bischöfe für die Reformierten. Sein Interview im «Kirchenboten» sorgte auf Facebook für eine rege Diskussion. Hier einige Reaktionen:

«Nicht nötig, Dazu sind wir schliesslich reformiert!» Carola Heller
«Niemand braucht einen Bischof.» Jens Lohse
«Wir Reformierten brauchen eine Persönlichkeit, um gehört zu werden.» Peter Kress
«Wenn es einmal ein Bischofsamt gibt, können wir bitte nur Frauen als Bischöfinnen haben?» Brinthanan Puvaneswaran
«Diese Nein, wollen wir nicht!-Mentalität wird die reformierte Kirche ins Abseits drängen.» Kevin Houghton
«Die Einführung einer geistlichen Hierarchie in unserer schweizerischen Landeskirche ist für mich undenkbar. Darüber hinaus wage ich die Prognose, dass eine solche einschneidende Änderung die innerkirchliche Polarisierung verstärken und zu zusätzlichen und unnötigen Kirchenaustritten führen würde.» Rudolf Geiger
«Interessant, wie wir Schweizer ein so schizophrenes Verhältnis zu Macht haben. Ein gesundes Mass an Vorsicht ist immer geboten, wenn es um Macht geht, aber wenn wir uns jeder geistlichen Leitung entziehen, hat das auch eine theologische Komponente.» Hansruedi Vetsch


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Kibo Dezember

«Das grösste Geschenk im Leben ist »
Credo ergo vivo
Das grösste Geschenk meines Lebens ist das Gottesgeschenk des christlichen Glaubens an Jesus Christus den Auferstandenen Credo ergo vivo. Hanspeter Mohler, Liestal

«Der Weihnachts-Pfarrer»
Keine Weihnachts­botschaft
Umstrittensein allein ist noch kein Qualitätsmerkmal. Was will der Artikel? Er ist weitgehend antiisraelische Stimmungsmache, ein bisschen fromm verziert. Die Story vom palästinensischen Jesus ist ungeschichtlich und ideologisch. Mit der Weihnachtsbotschaft hat der Artikel nichts zu tun. Christoph Meister, Riehen


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Kibo Oktober

«Verändert die Sterbehilfe unsere Gesellschaft?»
Die Kehrseite
Nie habe sie in Betracht gezogen, einer Sterbehilfe-Organisation beizutreten, berichtete mir eine allein stehende alte Frau. Als über Neunzigjährige war sie nun aber mit starken Schmerzen in ein Spital gebracht worden. Den chirur­gischen Eingriff habe sie, geistig völlig wach, vergeblich abgelehnt. Ihr Leben sei für sie selber rund und abgeschlossen gewesen. Was ihr jetzt bleibe, sei für sie nichts als eine Last. Schweren Herzens musste die Frau in ein Heim übersiedeln. Dort liegt sie meist auf ihrem Bett und spürt jetzt, dass auch ihre geistigen Kräfte nachlassen. Ihre Patienten-Verfügung scheint keine Beachtung gefunden zu haben. Die an und für sich wunderbaren Möglichkeiten, Leben selbst in hohem Alter zu verlängern, zeigen auch deren Kehrseite. Sie mussten wohl dazu führen, dass Sterbehilfe zu einem so aktuellen Thema werden konnte. Vreni Weber-Thommen, Gelterkinden

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20 Jahre «Bibel in gerechter Sprache»

Die Evangelische Kirche in Deutschland lehnte die «Bibel in gerechter Sprache» einst ab, nun würdigt sie die Übersetzung, die Gott nicht «Herr» nennt. Mitgewirkt hat auch die Basler Theologin Luzia Sutter Rehmann.
Das letzte Drittel

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Wann ist man eigentlich alt? Der ehemalige Industriepfarrer Martin Dürr hat sich dafür vor Jahren eine eigene Formel zurechtgelegt. Ob sie noch stimmt, überlegt er nun neu.