Lichtkunst verwandelt Luzern in eine begehbare Galerie
Noch bis am 25. Januar läuft in Luzern das Lilu Lichtfestival. Seit dem Start am 15. Januar erhellen täglich zwischen 18 und 22 Uhr insgesamt 24 Lichtinstallationen die Innenstadt. Internationale Kunstschaffende inszenieren Plätze, Fassaden und bekannte Wege neu und laden zu einem abendlichen Rundgang durch die Stadt ein.
Foto: Emanuel Ammon
Die Installationen erstrecken sich über mehrere Quartiere – vom Inseli über die Kapellbrücke bis in die Neustadt – und sind grösstenteils kostenfrei zugänglich. Zu sehen sind sowohl statische Lichtwerke als auch interaktive und audiovisuelle Arbeiten, die das Zusammenspiel von Raum, Licht und Bewegung thematisieren.
Foto: Christoph Ammon
Die Reformierte Kirche Kanton Luzern beteiligt sich als Partnerin am Lilu. Sie unterstützt das Festival als kulturelles Projekt, das öffentliche Räume temporär neu interpretiert und unterschiedliche Bevölkerungsgruppen anspricht, heisst es auf der Website von reflu.ch. In diesem Jahr sind auch im Umfeld der Lukas- und der Matthäuskirche Lichtinstallationen zu sehen.
Foto: Christoph Ammon
Ergänzt wird das Festival durch ein vielfältiges Rahmenangebot mit DJ-Sets, geführten Rundgängen, einer Velotour durch die illuminierte Stadt sowie Einblicken in die Arbeit der beteiligten Kunstschaffenden. Ziel des Festivals ist es, Kunst im öffentlichen Raum erlebbar zu machen und Luzern auch in den Wintermonaten als Begegnungsort zu nutzen.
Foto: Emanuel Ammon
Das Lilu Lichtfestival Luzern bietet damit noch bis Ende Woche Gelegenheit, die Stadt bei Dunkelheit aus einer ungewohnten Perspektive zu erleben.
Lichtkunst verwandelt Luzern in eine begehbare Galerie