Kommt jetzt der Eintritt für den Kirchenbesuch? Erstmals verlangt eine reformierte Kirche in der Schweiz Eintritt. Das Zürcher Fraumünster will so den täglichen Touristenstrom lenken und sorgt für Diskussionen. Werden andere Kirchen nachziehen?
Pokémon erobern die Kirchen Die Pokémon-Jagd macht auch vor den Kirchen nicht halt. Immer öfter tummeln sich die kleinen bunten Monster zwischen den Kirchenbänken und erregen vielerorts Ärger. In der Schweiz und in England nimmt man es gelassener, wenn jugendliche Pokémon-Jäger den Weg in eine Kirche finden.
Das Geschäft mit dem Austritt Wer aus der Kirche austreten will, findet im Web Unterstützung – die etwas kostet. Kirchen haben mit schlechter Kommunikation diese Entwicklung begünstigt. Doch sie versuchen entgegenzuwirken.
Am Anfang stand das gedruckte Wort Sommerserie «Wege der Reformation» (2): Ohne Basel, Buchdruck und Erasmus von Rotterdam keine Reformation. Gleich drei Ausstellungen und Rundgänge beschäftigen sich mit dem Humanisten und zeigen, dass dieser Gedanke nicht so abwegig ist.
«Keine Helden, Heilige oder Perfektionisten» Keine Wohnpflicht im Pfarrhaus mehr, keine Einzelkämpfer, keine Alleskönner: Das neue Modell zur Pfarrausbildung, das kürzlich vorgestellt wurde, zeigt, wie massiv sich das reformierte Pfarramt in der nahen Zukunft verändern wird.
Lebensschule Scheitern: Kein Versagen, sondern Ansporn Zum zweiten Mal veranstaltete das kirchliche Bildungszentrum Forum für Zeitfragen am 2. Juli eine Basler Sommerakademie. Sie widmete sich einen Tag lang dem Thema «Fröhlich scheitern». Der Ökonom Mathias Binswanger und die Philosophin Dagmar Fenner sprachen über die «Tretmühlen des Glücks» und warum ...
«Chefs behandeln in der Schweiz ihre Mitarbeitenden wie Freunde» Der Indonesier Halim Pratama (26) und der Ghanaer Richard Offei (31) besuchten als Jugendkoordinatoren für Mission 21 die Schweiz. Über manches wunderten sie sich.
Wissen, was uns definiert Die Diskussionsrunde «Basel im Gespräch» in der Offenen Kirche Elisabethen beschäftigte sich mit dem «Therwiler Handschlag». Die Teilnehmer warnten vor dem «Handschlag per Dekret», warben für «wachsame Toleranz» und sahen die Schule in der Pflicht.