Wegen Blödheit pensioniert 1543 übersetzte der Thurgauer Theodor Bibliander als Erster den Koran auf Lateinisch. Diese Pionierleistung macht den Reformator zu einem Vorreiter des interreligiösen Dialogs.
Heute heisst die Botschaft Versöhnung Zwingli, Luther und Calvin sitzen im Himmel zusammen beim Jass. Mit Hilfe von Jesus und einem Engel lernen sie, was die Botschaft der Reformation für die heutige Zeit ist. Sie tun das im Musical «Der letzte Stich», das seine Premiere in Zürich erlebt hat.
Gerechtigkeit – leidenschaftlich gesucht Die vier feministischen Theologinnen Verena Naegeli, Josée Ngalula, Ina Praetorius und Brigitte Rabarijaona erhalten am 4. November den Marga-Bührig-Preis. Das Wirken der Stiftungsgründerin ist etwas in Vergessenheit geraten – zu Unrecht.
Verehrung ohne Anbetung Allerheiligen und Allerseelen – hier treten die Glaubensunterschiede zwischen reformiert und katholisch besonders deutlich hervor – für Reformationsbotschafter Christoph Sigrist eine symbolträchtige Vorlage um über Ökumene und die Heiligen nachzudenken.
Jugendliche erleben die wilde Zeit vor 500 Jahren hautnah Geschichte erlebbar machen, das will der Erlebnistag «500 Jahre Reformation in der Stadt Bern». Das scheint den Organisatoren – dem Institut zur Ausbildung von Lehrpersonen NMS Bern – zu gelingen. Sämtliche Führungen sind ausgebucht. Und den Kids gefällt’s.
«Ein Galerist der Wortbilder» Der Schweizer Predigtpreis geht zum zweiten Mal nach Basel, an Philipp Roth. Der Pfarrer in der Kirchgemeinde Kleinbasel über das Geheimnis einer guten Predigt.
Was ist eine gute Kinderbibel? Schon Martin Luther wandte sich mit einer Bilderbibel an die «Kinder und Einfältigen». Es war der Anfang der protestantischen Kinderbibeln. Ein Grund, im Jubiläumsjahr der Reformation darüber nachzudenken, was eine gute Kinderbibel ausmacht.
Audiovisuelles Spektakel am Bundeshaus Das Reformationsjubiläum bestimmt bis Ende November den Bundesplatz: Das audiovisuelle Spektakel «Reset» soll die Kirche unter die Leute bringen, heisst es beim Kirchenbund.