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14000 Franken für Kirchen im Osten und Entlastungsdienst

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25.02.2016
Die Bettagskollekte 2015 hat die Summe von 14 000 Franken erbracht. Mit diesem Beitrag unterstützt die reformierte Kirche Kanton Solothurn die Gemeinden in Osteuropa und den Entlastungsdienst für Angehörige von Kranken.

┬źWie jedes Jahr unterst├╝tzen wir auch 2016 mit der Bettagskollekte ein Projekt aus dem Ausland und dem Inland┬╗, erkl├Ąrt Verena Enzler, Synodalratspr├Ąsidentin der Reformierten Kirche Kanton Solothurn. Zusammen mit dem Finanzvorstand der Kantonalkirche Markus Leuenberger ├╝╠łberreichte sie je 7000 Franken an Annelies Hegnauer vom Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz Heks und Sonja Graber vom Entlastungsdienst.

Die 7000 Franken kommen der Zwischenkirchlichen Hilfe von Heks zugute. Diese hat ihren Ursprung in der Gr├╝ndungszeit des Hilfswerkes. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die L├Ąnder Osteuropas Satellitenstaaten der Sowjetunion. Der Kommunismus unterdr├╝ckte die Kirchen. Christen wurden verfolgt. Heks unterst├╝tzte in diesen Jahren die Kirchen bei der Ausbildung ihrer Pfarrschaft und Bildung ihrer Gemeinden. Seit dem Fall der Mauer haben sich die Verh├Ąltnisse in Osteuropa und damit die Rolle der Kirchen in der Gesellschaft zum Teil stark ver├Ąndert.

Die freie Marktwirtschaft brachte neue Probleme mit sich: Bauern wurden pl├Âtzlich selbstst├Ąndige Unternehmer, Grossbetriebe wurden geschlossen, viele Arbeitspl├Ątze gingen verloren. Seit 1990 unterst├╝tzt das Hilfswerk zum Beispiel Stiftungen, die mit Krediten die Gr├╝ndung von Kleinunternehmen erm├Âglichen. Fl├╝chtlingsstr├Âme ┬źSeit 2010 kommen zus├Ątzliche Probleme hinzu┬╗, erkl├Ąrt Annelies Hegnauer. ┬źDie Verarmung weiter Kreise der Bev├Âlkerung, die Fl├╝chtlingsstr├Âme, die von Syrien nach Mitteleuropa ziehen, nationalistische Regierungen mit diktatorischen Z├╝gen und die Diskriminierung von Minderheiten wie den Sinti.┬╗ Da seien die 7000 Franken sehr willkommen, meint die Leiterin der Heks-Marketing-Abteilung.

64 Millionen Pflegestunden

Die anderen 7000 Franken gehen an den Entlastungsdienst Aarau / Solothurn. Heute betreuen und pflegen Zehntausende Frauen und M├Ąnner in der Schweiz ihre Familienmitglieder. ┬źWas sie im Verborgenen leisten ÔÇô h├Ąufig unbemerkt ÔÇô ist von unbezahlbarem Wert und verdient den gr├Âssten Respekt und Dank┬╗, sagt die Gesch├Ąftsleiterin Sonja Graber. ┬źOhne diesen engagierten Einsatz w├╝rde unser Gesundheitssystem nicht funktionieren.┬╗

Eine Studie des Spitex Verbandes Schweiz hat ergeben, dass Angeh├Ârige im Jahre 2013 rund 64 Millionen Pflege- und Betreuungsstunden leisteten. M├╝sste diese Arbeit bezahlt werden, w├╝rde dies 3,5 Milliarden Franken kosten. Der Einsatz der Angeh├Ârigen, der das Gesundheitswesen entlastet, fordert ein enormes Engagement. Tag und Nacht sind sie verf├╝gbar. Manche reiben sich zwischen der Betreuung, den Anforderungen des Berufs und dem Bed├╝rfnis der Familie auf.

Seit 25 Jahren unterst├╝tzt der Entlastungsdienst in Solothurn und Aargau die Betroffenen. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ├╝bernehmen einen Teil der Betreuung. Die Arbeit werde f├╝r ihren Dienst nicht ausgehen, sagt Sonja Graber. Der Trend gehe weg von der station├Ąren Behandlung zur ambulanten.

Tilmann Zuber

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