Baselland, Basel-Stadt, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug
Reformierte Kirche Luzern

5000 Franken für die Heks-Nothilfe im Libanon

von pd/nin
min
03.10.2024
Im Libanon fliehen über hunderttausend Menschen vor Kämpfen zwischen der Hisbollah-Miliz und der israelischen Armee. Heks und die lokale Partnerorganisation «Najdeh» leisten Nothilfe für vertriebene Familien. Die Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern stellt dafür 5000 Franken bereit.

Seit Oktober 2023 unterstützt das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) die notleidende Zivilbevölkerung im Gazastreifen und im Westjordanland. Angesichts der zunehmenden Gewalt in der Region weitet Heks nun seine Nothilfe auf den Libanon aus und stellt dafür zunächst 250`000 Franken bereit. Die Zivilbevölkerung im Libanon ist der jüngsten Gewalteskalation weitgehend schutzlos ausgeliefert. Über hunderttausend Menschen mussten in den letzten Tagen ihre Häuser verlassen und in andere Regionen des Landes fliehen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist daher gross.

Nothilfe schnell angelaufen

Die Reformierte Kirche Kanton Luzern spendet sofort 5000 Franken für die Nothilfe. «Der Schutz der Schwächsten in dieser humanitären Krise ist uns ein Anliegen, und wir danken Heks für die umgehende Reaktion vor Ort», sagt Lilian Bachmann, Synodalratspräsidentin.

Heks arbeitet mit langjährigen Partnerorganisationen im Libanon zusammen, die bereits erste Nothilfemassnahmen eingeleitet haben. Die Heks-Partnerorganisation «Najdeh» verteilt in Tyros und Sidon Lebensmittel, Matratzen und Decken an rund 1400 besonders bedürftige Familien. In einer nächsten Phase sollen besonders gefährdete Familien Bargeldbeiträge erhalten, um dringend benötigte Güter des täglichen Bedarfs zu kaufen. Zudem steht Heks in engem Kontakt mit der Armenisch-Evangelischen Kirche, die begonnen hat, in kirchlichen Gebäuden in und um Beirut Unterkünfte für intern vertriebene Familien bereitzustellen.

 

www.heks.ch/nothilfe

Unsere Empfehlungen

Glauben zum Anfassen und Erleben

Glauben zum Anfassen und Erleben

Basteln, singen, reden, essen und dabei Glauben entdecken: Die Kirche Kunterbunt geht neue Wege. In Luzern wächst das ökumenische Angebot stetig und zeigt, wie Kirche heute für Familien erlebbar werden kann. 
Wenn Solidarität wirkt

Wenn Solidarität wirkt

Der neue Finanzausgleich soll Unterschiede zwischen Kirchgemeinden ausgleichen und ihre Handlungsfähigkeit stärken. Ob das gelingt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Manuela Jost, Synodalrätin und Verantwortliche Finanzen, steht Red und Antwort. 
Dem Leben nahe – bis zuletzt

Dem Leben nahe – bis zuletzt

Was braucht es, um einem sterbenden Menschen zu begegnen? Für Conny Zurfluh sind es Präsenz, Ehrlichkeit und Mut. Seit über 20 Jahren begleitet sie Menschen und hilft anderen, sich diesem Thema zu nähern.