Baselland, Basel-Stadt, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug
Seelsorge im Gesundheitswesen

Kirchen und Kantone beraten in Luzern über Spitalseelsorge

von pd/nin
min
20.10.2026
Delegierte der reformierten und katholischen Kirchen aus allen Sprachregionen beraten in Luzern mit dem Präsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz, wie sich die Seelsorge in Spitälern, Kliniken und Heimen künftig sichern lässt.

Am Freitag, 30. Oktober, findet in Luzern die zweite Nationale Konferenz «Seelsorge im Gesundheitswesen» statt. Teilnehmen werden Delegierte der evangelisch-reformierten Landeskirchen, der Schweizer Bistümer und der katholischen Körperschaften aus allen Sprachregionen. Das Kompetenzzentrum Seelsorge im Gesundheitswesen KSiG organisiert die Konferenz.

Im Zentrum steht gemäss einer Medienmitteilung die Frage, wie die Kirchen die Qualität der Seelsorge bei steigenden Anforderungen sichern und weiterentwickeln können. Die Delegierten tauschen sich über die Zukunft der Seelsorge in Spitälern, Kliniken und Heimen aus.

Regierungsrat Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), hält einen Impuls. Er ordnet die Rolle der Seelsorge in einen gesundheitspolitischen Zusammenhang ein und diskutiert anschliessend mit den Delegierten. Laut KSiG zeigt seine Teilnahme, dass Kirchen und Gesundheitswesen die Zukunft der Seelsorge gemeinsam gestalten.

Weitere Impulse geben Bischof Beat Grögli vom Bistum St. Gallen sowie drei Vertreterinnen und Vertreter der Weiterbildungsinstitutionen: Pierre-Yves Brandt aus Lausanne, Simon Peng-Keller aus Zürich und Isabelle Noth aus Bern.

Die Konferenz findet im Rahmen der Fachmesse ABSCHIED’26 in der Messe Luzern auf der Allmend statt. Die Veranstalter wählten diesen Ort gemäss der Medienmitteilung bewusst: Dort zeigen sich die zentralen Themen der Seelsorge im Gesundheitswesen, nämlich Krankheit, Verletzlichkeit, Sterben und Trauer.

Unsere Empfehlungen