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Interreligiöses Weltgebetstreffen für den Frieden

Papst Leo XIV. ruft zu Friedensgebet auf

von epd/nin
min
26.10.2026
Zum interreligiösen Treffen in Assisi kann der Papst kurz nach seiner Lungen-Operation nicht persönlich reisen. Er rief die Gläubigen auf, für den Frieden zu beten. Der  Weltgebetstag für den Frieden geht auf Johannes Paul II. zurück.

Papst Leo XIV. hat die Gläubigen dazu aufgerufen, am Dienstag gemeinsam für den Frieden zu beten. «Nie zuvor war so deutlich wie heute, dass Kriege nicht nur Tod und Zerstörung säen, sondern die Welt auch verarmen lassen und ihr Schaden zufügen», sagte der Papst am Sonntag nach dem Angelusgebet, das er vom Fenster des apostolischen Palastes aus hielt.

Anlass zum Gebetsaufruf ist das interreligiöse Treffen «Pacedisarmata e disarmante» (Entwaffneter und entwaffnender Frieden) in Assisi, das am Sonntag begonnen hat und bis Dienstag dauert. Leos Teilnahme an dem Treffen war am Freitag vom Vatikan offiziell abgesagt worden.

Ärzte rieten Papst von Assisi-Reise ab

Die Ärzte hatten dem Oberhaupt der katholischen Kirche geraten, so kurz nach seiner Lungenoperation auf die Reise mit dem Hubschrauber zu verzichten. Ihm waren am 13. Oktober in der Gemelli-Klinik in Rom ein bösartiger Tumor und ein Teil des rechten Lungenflügels entfernt worden. Wie die Ärzte mitteilten, hat der Krebs nicht gestreut, eine weitere Behandlung sei daher nicht notwendig.

Der Vatikan kündigte an, Papst Leo werde den Teilnehmenden des Friedenstreffens eine Botschaft der Verbundenheit übermitteln. Zu dem Welttreffen in Assisi werden mehr als 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, darunter rund 380 Persönlichkeiten aus Religion, Kultur und Politik aus mehr als 50 Staaten.

Papst Johannes Paul II. hatte 1986 den ersten Weltgebetstag für den Frieden einberufen.

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