Rita Famos als EKS-Präsidentin wiedergewählt
Die Sommersynode der EKS trat am Sonntag in Bulle (FR) zusammen. Die dreitägige Versammlung begann mit einem Gottesdienst im Temple de Bulle, bei dem neue Synodale eingesetzt wurden. Anschliessend eröffnete Synodepräsident Gilles Cavin die Beratungen im Espace Gruyère. Die Synode ist das oberste Organ der EKS; in ihr entscheiden die Abgeordneten der 24 Mitgliedkirchen über die gemeinsamen Aufgaben der reformierten Kirchen in der Schweiz.
Im Zentrum des Eröffnungstages stand die Gesamterneuerungswahl des Rates EKS für die Amtsdauer 2027–2030. Die bisherige Präsidentin Rita Famos wurde mit 61 von 63 Stimmen bei zwei Enthaltungen wiedergewählt. Sie erklärte laut Medienmitteilung: «Mit Freude und Enthusiasmus stelle ich auch meine letzte berufliche Etappe in den Dienst meiner Kirche.»
Ebenfalls wiedergewählt wurden die sechs weiteren Ratsmitglieder: Catherine Berger-Meier (AG), Pierre-Philippe Blaser (FR), Sandro Bugmann (SZ), Philippe Kneubühler (BEJUSO), Michel Rudin (BEJUSO) und Florian Schubert (NE). Alle erhielten gemäss Medienmitteilung eine grosse Mehrheit.
Bruno Marmier, Präsident des Grossen Rates des Kantons Freiburg, richtete als Vertreter des Gastkantons ein Grusswort an die Versammlung. Er rief dazu auf, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, und bezeichnete die Kirchen als wichtige Stimmen im öffentlichen Diskurs für Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität.
Bis Dienstag berät die Synode in Bulle über Finanzen, die öffentliche Rolle der Kirche, Seelsorge, Diakonie und internationale Zusammenarbeit. Auf der Traktandenliste steht zudem die mögliche Assoziierung des Bundes Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (BELK).
Rita Famos als EKS-Präsidentin wiedergewählt