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Rätsel Auflösung

Wer ist … ? Meret Oppenheim

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23.09.2026

Die Künstlerin Meret Oppenheim mit ihrer berühmten Felltasse (1967)
| Foto: epd-bild/akg-images

Meret Oppenheim (1913–1985) war eine Künstlerin und Dichterin des Surrealismus. Geboren als Tochter eines jüdischen Arztes in Berlin, wuchs sie bei ihrer Grossmutter in Delémont und im Raum Basel auf und wurde evangelisch-reformiert erzogen. Sie besuchte unter anderem die Rudolf-Steiner-Schule in Basel und ein Internat der Herrnhuter Brüdergemeine im Schwarzwald. Schon früh kam sie mit Künstlern und Kulturschaffenden in Kontakt – so etwa mit Hermann Hesse, der mit ihrer Tante verheiratet war.

1932 zog Oppenheim nach Paris, um als Malerin, Zeichnerin, Grafikerin und Objektkünstlerin zu arbeiten. Dort lernte sie Alberto Giacometti, Hans Arp, Max Ernst und André Breton kennen. 1936 überzog sie eine Tasse mit Pelz. «Déjeuner en fourrure», wie das Werk hiess, machte sie schlagartig berühmt und wurde vom Museum of Modern Art in New York gekauft.

1937 kehrte Oppenheim nach Basel zurück und schloss sich der «Gruppe 33» an, einem antifaschistischen Zusammenschluss von Künstlern. Sie lebte fortan zwischen Paris, Bern, Basel und dem Tessin, schuf Kunstwerke und schrieb Gedichte. Manche ihrer Werke führten zu heftigen öffentlichen Diskussionen – so etwa ein von ihr gestalteter Brunnen auf dem Berner Waisenhausplatz. 1985 starb Oppenheim in Basel.

 

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