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Ja zum Gleichstellungsgesetz

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06.07.2017
Die Evangelischen Frauen der Schweiz begrüssen den Gesetzesentwurf des Bundesrates zur Gleichstellung. Misstände könnten so behoben werden.

Der Bundesrat will das Gleichstellungsgesetz revidieren. So soll der Lohndiskriminierung der Frauen der Kampf angesagt werden. Die Evangelischen Frauen Schweiz fordern das Parlament auf, nun rasch die Verbesserungen ins Gesetz zu schreiben. In Zukunft sollen Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden alle vier Jahre Lohnanalysen durchf√ľhren und √ľber die Ergebnisse intern informieren. Das will der Bundesrat im Rahmen der Revision des Gleichstellungsgesetzes.

Die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) seien erleichtert, dass der Bundesrat nun den konkreten Gesetzesentwurf vorlegt, heisst es in der Medienmitteilung. ¬ęF√ľr die Frauen ist es ganz wichtig, dass sie endlich gerechte L√∂hne erhalten¬Ľ, sagt Dorothea Forster, Pr√§sidentin der EFS. Missst√§nde k√∂nnen behoben werden.

Die EFS w√ľrde die Revision als ersten Schritt in die richtige Richtung betrachten. ¬ęVielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass sie Frauen systematisch weniger bezahlen als M√§nnern. Dank den Lohnanalysen k√∂nnen sie solche Missst√§nde wahrnehmen und beheben¬Ľ, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die EFS fordern deshalb das Parlament auf, alles daran zu setzen, dass die Verbesserungen m√∂glichst bald in Kraft treten. J√§hrlich 7,7 Milliarden Franken weniger Die Lohndiskriminierung sei ein ernsthaftes Problem: ¬ęFrauen verlieren deswegen j√§hrlich 7,7 Milliarden Franken auf dem Lohnkonto und bei den Renten. Das ist ungerecht und hat handfeste Konsequenzen.¬Ľ Bei Scheidungen st√ľnden Frauen finanziell oft prek√§r da. Von Altersarmut seien Frauen st√§rker betroffen als M√§nner.

ref.ch

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