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Feiertag

Jom Kippur: jüdischer Buss- und Bettag

von epd
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20.09.2026
Am Abend des 20. September beginnt in diesem Jahr der höchste jüdische Feiertag. Jom Kippur ruft zu Reue, Busse und Umkehr auf.

Jom Kippur ist der jüdische Buss- und Bettag. Der wichtigste Festtag des jüdischen Jahrs beginnt 2026 mit Sonnenuntergang am 20. September und endet mit Anbruch der Nacht am 21. September. An Jom Kippur können sich die Menschen nach jüdischem Glauben von Schuld befreien und mit Gott versöhnen. Der Versöhnungstag ruft daher zu Reue, Busse und Umkehr auf: Nur wer sich mit seinen Mitmenschen aussöhne, dürfe auf Versöhnung mit Gott hoffen.

Gläubige Juden fasten vom Beginn des Fests am Vorabend bis zum nächsten Abend. Jom Kippur ist zugleich Abschluss von zehn Busstagen, die mit dem Neujahrsfest Rosch Haschana (in diesem Jahr vom 11. Bis zum 13. September) beginnen. Die Ursprünge von Jom Kippur liegen im 3. Buch Mose im hebräischen Teil der Bibel.

Sündenbock in die Wüste geschickt

In biblischer Zeit war der Versöhnungstag der einzige, an dem der Hohepriester das Allerheiligste des Tempels betrat. Zudem lud man die Sünden des Volks symbolisch auf einen Bock, der dann in die Wüste geschickt wurde. Darauf geht der sprichwörtliche Sündenbock zurück. Am Versöhnungstag zünden gläubige Juden in ihrem Haus ein Licht zur Erinnerung an die verstorbenen Angehörigen an, das 24 Stunden lang brennen soll. Zum Ende des Tags erklingt der Schofar, das Widderhorn.

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