Baselland, Basel-Stadt, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug
Festgottesdienst im Berner Münster

Politiker aller Parteien rufen zum Bettag auf

von pd/nin
min
19.09.2026
Rund 80 Mitglieder des eidgenössischen Parlaments aus allen Fraktionen unterzeichnen den nationalen Bettagsaufruf und fordern die Bevölkerung auf, den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag bewusst zu begehen.

Rund 80 Parlamentarierinnen und Parlamentarier tragen den diesjährigen Bettagsaufruf mit. Sie rufen die Bevölkerung auf, den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am 20. September zu begehen. Zentraler Anlass ist ein ökumenischer Festgottesdienst im Berner Münster, an dem der Aufruf öffentlich verlesen wird.

Den Aufruf tragen laut Medienmitteilung der Bundespräsident, die Präsidien von Stände- und Nationalrat sowie Parlamentsmitglieder aus acht Parteien mit: SVP, SP, Die Mitte, FDP, Grüne, GLP, EVP und MCG.

Der Aufruf fordert dazu auf, für Freiheit, Frieden und demokratische Kultur zu danken, Busse zu tun für Gleichgültigkeit gegenüber Not und Unrecht sowie für den sorglosen Umgang mit der Schöpfung, und für Frieden, Weisheit und einen respektvollen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu beten.

«Der Bettag erinnert uns daran, dass unser Land von mehr lebt als von funktionierenden Institutionen: von Dankbarkeit, Verantwortungsbereitschaft, gegenseitiger Achtung und der Hoffnung auf Frieden», sagt EKS-Präsidentin Rita Famos gemäss der Medienmitteilung. Bundespräsident Guy Parmelin ergänzt: «Nicht alles liegt in unserer Hand. Der Bettag gibt uns Raum, das anzuerkennen – und uns gleichzeitig neu für das einzusetzen, was unser Land zusammenhält: Vertrauen, Rücksichtnahme und der Wille, Verantwortung zu tragen.»

Unsere Empfehlungen

ARTS+ zeichnet drei Luzerner Kirchen aus

Der überkonfessionelle Verein ARTS+ verleiht erstmals einen Kirchen-Kulturpreis und würdigt damit die Peterskapelle, die Matthäuskirche und die Factory in Luzern für den vorbildlichen Einbezug von Kunst ins Gemeindeleben.

Mehr als 60 Prozent der Pfarrpersonen arbeiten mit KI

KI-Tools gehören für viele Geistliche inzwischen zum Arbeitsalltag: Besonders häufig helfen sie bei Recherche, Texten und Übersetzungen. Wie stark sie bereits für Predigten eingesetzt werden, soll eine weitere Auswertung im kommenden Jahr zeigen.