Baselland, Basel-Stadt, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug
Akkreditierungsentzug bestätigt

STH Basel scheitert vor Bundesverwaltungsgericht

von nin
min
18.09.2026

Das Bundesverwaltungsgericht weist die Beschwerde der Theologischen Hochschule STH Basel mit Sitz in Riehen ab und bestätigt damit den Entzug ihrer institutionellen Akkreditierung durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat.

Der Akkreditierungsrat hatte der STH Basel die Akkreditierung im Juni 2025 entzogen, weil sie mehrere Auflagen zu Qualitätssicherung, Datennutzung, Gleichstellung und Lehrevaluation nicht ausreichend erfüllt hatte. Wie ref.ch unter Berufung auf das Urteil berichtet, stützt das Gericht diese Einschätzung und hält den Entzug für verhältnismässig. Die Hochschule könne auch ohne Akkreditierung grundsätzlich weiterbetrieben werden; zudem sei ein neues Gesuch möglich, sobald die Auflagen vollständig erfüllt seien. Gegen das Urteil kann die STH noch Beschwerde beim Bundesgericht erheben.

Die Schweizerische Universitätskonferenz hatte die STH Basel 2014 als universitäre Institution anerkannt. Ein Jahr später erkannten die reformierten Kirchen der Schweiz die dortigen Studienabschlüsse an und erleichterten damit den Zugang zum Pfarramt.

Unsere Empfehlungen

Politiker aller Parteien rufen zum Bettag auf

Rund 80 Mitglieder des eidgenössischen Parlaments aus allen Fraktionen unterzeichnen den nationalen Bettagsaufruf und fordern die Bevölkerung auf, den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag bewusst zu begehen.

ARTS+ zeichnet drei Luzerner Kirchen aus

Der überkonfessionelle Verein ARTS+ verleiht erstmals einen Kirchen-Kulturpreis und würdigt damit die Peterskapelle, die Matthäuskirche und die Factory in Luzern für den vorbildlichen Einbezug von Kunst ins Gemeindeleben.

Mehr als 60 Prozent der Pfarrpersonen arbeiten mit KI

KI-Tools gehören für viele Geistliche inzwischen zum Arbeitsalltag: Besonders häufig helfen sie bei Recherche, Texten und Übersetzungen. Wie stark sie bereits für Predigten eingesetzt werden, soll eine weitere Auswertung im kommenden Jahr zeigen.