Berufseinstieg bei der Kirche
Wer bei der Kirche arbeitet, ist Pfarrerin oder Pfarrer. So zumindest stellen sich das viele vor. Dass hinter dem kirchlichen Alltag zahlreiche weitere Berufe stecken, entdecken Jugendliche am nationalen Zukunftstag. Die Reformierte Kirche Kanton Luzern öffnet dafür ihre Geschäftsstelle an der Maihofstrasse. Auf dem Programm stehen ganz unterschiedliche Aufgaben: Die Jugendlichen helfen beim Schneiden eines Films mit und protokollieren eine Sitzung. Sie lernen die Administration, die Finanzen, die Kommunikation und das Projektmanagement kennen. Auch in die Gesundheitsseelsorge können die Jugendlichen reinschnuppern.
Nachwuchs für die Kirche
Wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten sind, zeigt zum Beispiel Len. Der 17-Jährige spielt in der U19 des FC Luzern und absolviert gleichzeitig eine kaufmännische Ausbildung. So arbeitet er seit August als Praktikant bei der reformierten Landeskirche. Dort kann er Spitzensport und Berufsausbildung verbinden. Ihn begeistert besonders, dass bei seiner Arbeit in der Kirche der Mensch im Mittelpunkt steht.
Auch die 14-jährige Tiffaney hat bereits einen Schnuppertag bei der Landeskirche verbracht. Sie entwickelte in der Kommunikation und im Marketing eigene Ideen für die Werbung und erhielt Einblick in die Arbeit mit Websites.
Solche Erfahrungen sind Teil einer grösseren Initiative. Über die Plattform www.mit-sinn.ch werden unter anderem Schnuppermöglichkeiten vermittelt. Ziel ist es, auch künftig genügend qualifizierte Fachkräfte für die vielfältigen Aufgaben der Kirche zu gewinnen. Der Zukunftstag ermöglicht dafür einen ersten Einblick. Vielleicht entdeckt dabei jemand einen noch unbekannten Beruf in der Kirche.
Weitere Infos: www.reflu.ch
Berufseinstieg bei der Kirche