«Wenn es mir nicht gut geht, finde ich Halt im Glauben» Im ländlichen Idyll von Wolhusen hat Hanspeter Streit seine Wurzeln geschlagen. In der reformierten Kirche Wolhusen kontrolliert er als Präsident der Rechnungsprüfungskommission die Finanzen.
Zwischen Orgelpfeifen und Velopedalen In der Reformierten Kirche Kanton Zug hat Teilzeitarbeit längst Priorität: Von 120 Mitarbeitenden sind 108 in Teilzeit tätig. Einer davon ist Johannes Bösel, der nebst Kirchenmusiker auch als Energieingenieur und Velokurier unterwegs ist.
Taufe ohne Elternkonfession ist neu möglich Am 1. Juli tritt die neue Kirchenordnung der Reformierten Kirche Kanton Luzern in Kraft. Synodalratspräsidentin Lilian Bachmann und Lilli Hochuli, ehemals verantwortlich für das Ressort Recht im Synodalrat, geben Einblicke in die zentralen Neuerungen und den langen Weg der Entstehung.
Ohrwürmer unter dem Zeltdach Wenn im Ägerital im Sommer wieder das Zeltlager aufgebaut wird, ertönen nicht nur Kinderlachen und Anfeuerungsrufe, sondern auch die von Suzie Fuchs verfassten Lieder. Seit 22 Jahren ist sie Sozialdiakonin der reformierten Kirche Ägeri.
Max Kläy: «Kirche ist kein Selbstzweck, sie dient den Menschen» Mit 77 Jahren zieht sich Max Kläy nach 26 Jahren aus der Synode der Reformierten Landeskirche Kanton Luzern zurück. Was bleibt, ist sein Einsatz für klare Strukturen und Finanztransparenz bis hin zu den Klimagrosseltern, bei denen er sich weiter engagieren will.
«Ich sehe Menschen, nicht Flüchtlinge» Annette Plath ist Sozialdiakonin in Cham. Sie begleitet Geflüchtete auf ihrem Weg in ein neues Leben – mit offenen Ohren, Kreativität und einem langen Atem.
«Die Kirche muss Raum geben für Sinn, Dialog und Stabilität» Markus Pfisterer kandidiert für den Synodalrat der Reformierten Kirche Kanton Luzern für das Departement Recht. Als Jurist, Ethikberater und Mensch mit tiefer Glaubensüberzeugung möchte er Brücken bauen – zwischen Recht und Glaube, Struktur und Seele, Verwaltung und gelebter Kirche.
«Ich sehe den Tod nicht als Tabu, sondern als Teil des Lebens» Markus Naegeli ist seit über 40 Jahren Seelsorger – davon 27 Jahre im Spital. Seit kurzem ist der Theologe als Spitalseelsorger am Kantonsspital Luzern tätig. Im Gespräch erzählt er, warum ihn dieser Beruf nie losgelassen hat und warum es beim Sterben Platz für Humor gibt.